"HATTEST du je das Gefühl: 'Dieser Artikel war wie für mich geschrieben!'? Oder: 'Dieser Kongress war genau das, was ich gebraucht hab!'? Eigentlich ist es gar nicht anders zu erwarten — weil Jesus ja einen treuen und verständigen Sklaven vorausgesagt hat, der Speise zur richtigen Zeit austeilen würde." So leitet Bruder Stephen Lett seinen Vortrag ein: "Wer ist WIRKLICH der treue und verständige Sklave?" Die Vortragsreihe zu diesem Thema machte diese Mitgliederversammlung zu einem wirklich historischen Ereignis!



Los geht das Programm im Stanley Theater, dem wunderschönen Kongresssaal in Jersey City, mit einem Rückblick von Bruder Anthony Morris auf historische Mitgliederversammlungen, angefangen von der 1919, als Bruder Rutherford und sieben andere im Gefängnis saßen. In den letzten Jahren wurde bei dieser Gelegenheit ab und zu neues Verständnis biblischer Lehren erklärt. "Wird das heute auch so sein?", fragt Bruder Morris und sagt dann mit einem verschmitzten Lächeln: "Wartet's einfach ab!"
Zwei schöne Videopräsentationen informieren über den neuesten Stand der Entwicklung in Sachen Königreichssaalbauprogramm weltweit. Am wichtigsten dabei: Die Brüder können endlich stolz auf das Gebäude sein, in dem sie Jehova anbeten, und brauchen sich nicht mehr zu schämen, Interessierte dorthin einzuladen! Das beweisen eindrucksvoll eine ganze Reihe "Vorher-Nacher"-Bilder. Gegenwärtig wird alle 4h stunden und 17 Minuten irgendwo auf der Erde ein neuer Saal fertiggestellt! Obwohl schon so viel erreicht worden ist, werden nach wie vor 6,250 Säle gebraucht— und jedes Jahr kommen 860 dazu, weil so viele neue Versammlungen entstehen!
Begeisternd ist auch das Video über die völlig neu organisierten internationalen Kongresse. Sie finden jetzt JEDES Jahr statt, immer woanders, mit weniger Gästen, dafür aber viel persönlicher durch viel engeren Kontakt mit den einheimischen Brüdern und Schwestern. Die Delegierten können die Anreise selber arrangieren, gehen vor Ort mit in den Dienst und machen einfach viel mehr mit den Versammlungen. Besonders zu Herzen geht der Bericht über den zweiten internationalen Kongress in Israel überhaupt (der erste war an Pfingsten 33!). 80 Verkündiger aus den Palästinensergebieten, die normalerweise gar nicht nach Israel einreisen dürfen, bekamen eineinhalb Tage vor Kongressbeginn eine Ausnahmegenehmigung ...
Erfahrungen mit der genialen neuen Webseite sind immer wieder ein Genuss: Ein Mann, mit dem eine Schwester ein biblisches Gespräch anfangen wollte, sagte zu ihr: "Wenn Sie wirklich was über die Bibel lernen wollen, dann müssen Sie sich HIER informieren: JW.ORG!"
Fester Programmpunkt bei jeder Mitgliederversammlung sind seit ein paar Jahren die Kennenlern-Interviews mit langjährigen Vollzeitdienern. Diesmal sind drei Ehepaare dran, die gerade die Branch School besucht haben, darunter Richard und Peggy Kelsey. Gefragt nach einem Fazit aus über 60 Jahren Vollzeitdienst, sagt Peggy den schönen Satz: "Ein Leben im Dienst für Jehova ist eine unaufhörliche Aus- und Weiterbildung — die beste Schule überhaupt!"
Gary Breaux vom Zweigkomitee der USA stellt dann das "Manhattan Project" vor: Im Sommer 2011 erteilte die leitende Körperschaft den Auftrag, ein "Special Metropolitan Public Witnessing Program" ins Leben zu rufen. Der Grund? In Ballungszentren wie Manhattan gibt es Wohnkomplexe mit 85 Stockwerken, in denen gut und gern 10.000 Leute leben — aber wir bekommen nur einen einzigen Menschen zu sprechen: den Türwächter! Andererseits kommen an manchen Verkehrsknotenpunkten pro Tag 60.000 Menschen vorbei. Wie kann man diese Menschen erreichen?

Manhattan wurde in vier Zonen aufgeteilt; in jeder gibt es einen oder mehrere transportable Tische oder rollbare Literaturtrolleys. 12 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche, von morgens um acht bis abends um acht wechseln sich 775 Pioniere ab: zwei sind direkt am Tisch, die anderen beiden sprechen Leute in der Umgebung an. Bis jetzt wurden 38.000 Zeitschriften abgegeben, 79.000 "Was lehrt die Bibel"-Bücher ... und 2.700 Bibelstudien wurden begonnen!!! Bald wird das Programm weltweit ausgedehnt ...

Ein weiteres Video beschreibt, wie der erste Clip aus der Reihe "Werde Jehovas Freund" entstanden ist ... und wie die Reaktionen ausgefallen sind!!! Bruder Lett ruft darin mit seiner kräftigen, entschlossenen Stimme aus: "Wir LIEBEN unsere Kinder! Und wenn sie angegriffen werden, dann schlagen wir zurück — mit allem, was wir haben!!!" Wie ernst es der leitenden Körperschaft damit ist, zeigt sich daran, dass ab Januar JEDEN MONAT entweder ein neuer Kurzfilm oder ein neues Lied für die Kinder auf jw.org veröffentlicht wird. Als dann der Bühnenvorhang aufgeht und der Kinderchor anfängt, live Lied 120 zu singen, dürfte im ganzen Saal kein Auge mehr trocken bleiben ...
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