Sonntag, 7. Oktober 2012

"Des vielen Büchermachens ..." oder: Wofür ein Flohmarkt alles gut ist

WOLLTE man weit ausholen, könnte man es durchaus auf die hier übliche Bauweise der Häuser schieben: Wer weder Keller noch Dachboden zur Verfügung hat, der muss seinen Krempel entweder für teures Geld in eigens dafür eingerichteten Lagern lagern — oder er veranstaltet mindestens einmal jährlich einen "Sale", um das loszuwerden, was nur unnötig Platz wegnimmt. So kommt es, dass einem auf Schritt und Tritt (meist handgeschriebene) Schilder begegnen, die zu einem "Yard sale", "Garage sale" oder "Book sale" einladen.

Man kann aber auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Trödel loswerden UND wohltätig sein ... indem man seinen Kram nämlich einem guten Zweck spendet — außerordentlich beliebt bei dem immer noch stark religiös geprägten Völkchen hier!

Einer der größten "Book sales" in der Gegend findet alljährlich in dem hübschen Städtchen Danbury (Connecticut) statt, eine halbe Stunde östlich von Patterson. Unsere Freundin Carolyn, selbst eine notorische Leseratte, fährt mit uns dorthin (nach längeren Verhandlungen erklärt sich die im Navigationsgerät wohnende Dame mit der schrecklichen Stimme bereit, uns den Weg dorthin zu diktieren ...).





Als erstes interessiert uns natürlich die Abteilung "Religiöse Bücher".



Und was entdecken wir da???





Eigentlich gar nicht sooo schlecht: Vielleicht haben ja die Engel ein Auge drauf, dass diese Bücher in die "richtigen" Hände kommen und so mehr Gutes bewirken, als wenn sie in irgendeinem Keller oder auf einem Dachboden in Vergessenheit geraten!



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