WAS fuer ein Tag! Allein dafuer hat es sich gelohnt, hierher zu kommen!!! Aber schoen der Reihe nach ...
Am Donnerstag hiess es "Bye bye" zu meiner Family und zuruek nach New York. Gleich am Nachmittag nette Gespraeche ueber unsere Arbeit in der Schreibabteilung, dann einchecken in unserem Zimmer: 27. Stock im 29-stoeckigen Hochhaus 90 Sands Street ... die Fenster gehen zwar auf, aber nur einen Spalt breit - SEHR beruhigend!!! Abends mit Smalleys in einem netten indischen Restaurant in Brooklyn Heights essen und dann todmuede ins Bett fallen ...
FREITAG ist unser Einkaufstag: erst unseren liebgewordenen Jeep zurueck zum Flughafen bringen, dann mit der Bahn nach Manhattan. Dank des sehr niedrigen Dollarkurses laesst sich so manches fast zum halben Preis einkaufen im Vergleich zu Deutschland! Und endlich mal frueh schlafen gehen, denn Samstag ist der grosse Tag!
Im Stanley Theater sitzen wir diesmal auf dem Balkon: ganz oben in der letzten Reihe mit dem absoluten Ueberblick ueber das ganze Geschehen. Kurz bevor es losgeht, betritt Geoffrey Jackson die Buehne und bittet alle, ganz schnell Platz zu nehmen fuer eine grosse Ueberraschung. Dann geht der Buehnenvorhang auf und es erscheint: Ein gemischter Chor mit Pianobegleitung, dirigiert von David Splane! Sie singen einige der neuen Lieder - einfach wunderschoen! Bruder Splane erklaert, dass die leitende Koerperschaft der Musik einen grossen Stellenwert in der Anbetung einrauemt und viel Wert darauf legt, dass das neue Liederbuch als Teil der "geistigen Speise" betrachtet wird. Er erzaehlt, wie viel Arbeit reingesteckt wurde und wie intensiv alle in der leitenden Koerperschaft daran mitgearbeitet haben. Das besondere heute: Es ist die allererste Zusammenkunft weltweit, bei der aus dem neuen Liederbuch gesungen wird. Das erste Lied singt zuerst der Chor vor; dann dreht sich Bruder Splane um und dirigiert die gesamte Zuhoererschaft.
Als naechstes kommen Berichte mit den neuesten Zahlen aus den USA, Nigeria, Kanada, Mosambik und einige sehr schoene Erfahrungen - mehr davon spaeter, spaetestens, wenn wir wieder zurueck sind. Ein Bruder vom Zweigkomitee der USA interviewt 5 langjaehrige Mitarbeiter, die als Helfer in den Komitees der leitenden Koerperschaft mitarbeiten und beschreiben, wie diese Brueder sich die Arbeit aufgeteilt haben - einfach genial!
Wir singen ein zweites Lied - wieder erst der Chor, dann die Anwesenden. Am Klavier sitzt uebrigens Gia Ree, eine Schwester, die auf der Juillard School of Music studiert hat (eines der angesehendsten Musikkonservatorien weltweit) und ihr Debutkonzert in der Carnegiehall gegeben hat. Heute ist sie im Bethel Haushaltsschwester ...
Bruder Gerrit Loesch haelt die Ansprache ueber den Jahrestext fuer 2010: "Die Liebe erduldet alles. Die Liebe versagt nie" (1Ko 13:7, 8). Dazu schreib ich jetzt aber nix, denn das koennt ihr bald im WT vom 15.12. selber nachlesen ...
Samuel Herd spricht ueber das Thema "Faehrst du auf Reserve?" Stell dir vor, du steigst in das Auto eines Freundes und ihr habt eine Fahrt von ca. 100 Kilometern vor Euch. Dir faellt auf, dass die Tankanzeige auf "Reserve" steht, und fragst besorgt, ob ihr denn nicht lieber tanken sollt. Antwort: "Ach was, da sind noch 5 Liter drin, und ich brauch nur 5 Liter auf 100 Kilometer. Mach Dir keine Sorgen!" Du machst dir auch keine Sorgen - bis: du schieben musst ... Wie ist es mit uns und unserer Erkenntnis ueber Jehova? Fahren wir sozusagen auf "Reserve"? Oder tanken wir regelmaessig auf: durch 1. Studium und Bibellesen, 2. Familienbibelabend, 3. Zusammenkuenfte und 4. genuegend Zeit und Ruhe zum Nachdenken?
Schliesslich kam Bruder John Barr, 96 Jahre alt (!), mit einer Abhandlung ueber Jesu Gleichnis vom Weizen und Unkraut und ein paar hochinteressanten neuen Erklaerungen von Details dazu. Anschliessend kam noch die Bekanntmachung, dass ab Dezember eine zweite Klasse der Schule fuer Koordinatoren der Aeltestenschaften in Brooklyn stattfinden wird und nach und nach weitere Unterweiser ausgebildet werden, die dann zusaetzliche Klassen abhalten. Ab Dienstjahr 2011 wird die Schule dann auch in anderen Zweigen abgehalten!
Beim letzten Lied, 134, bleibt kein Auge trocken ... ueber 5,000 in Jersey City und insgesamt rund 13,000 sind sich einig: diese Annual meeting war einmalig und wird unvergesslich bleiben!
Dienstag, 6. Oktober 2009
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