Mittwoch, 30. September 2009

Samstag, 26. September

Hallo Laura und Timo!

ENDLICH kommt, wie versprochen, unser Reisetagebuch fuer Euch (natuerlich duerfen die anderen auch mitlesen ...). Wir haben in den letzten Tagen schon unheimlich viel Schoenes erlebt -mal sehen, ob wir noch alles zusammenbekommen! Fangen wir also mit dem Samstag an:

Um vier Uhr frueh reisst uns unsanft der Wecker aus dem Schlaf ... die Koffer sind gepackt, der Fahrer wartet vor der Tuer und auf geht's! Der Check-in am Flughafen laesst darauf schliessen, dass die Maschine ziemlich voll wird. Die Dame am Schalter fragt uns, ob wir unseren Mittelsitz zur Not freigeben wuerden ... und so kommt Tamara neben Anette zu sitzen, einer hochinteressanten jungen Frau, wie sich im Lauf des Flugs herausstellen wird.

Zunaechst aber sind wir alle noch hundemuede und schlafen nach dem Fruehstueck (das eigentlich die Bezeichnung "Brunch" verdient ... Singapore Airlines sind schon eine Klasse fuer sich!) noch eine Runde.

Irgendwann tun die heissen Tuecher, die in regelmaessigen Abstaenden von den Stewardessen an alle verteilt werden, ihre Wirkung und wir wachen langsam auf. Tamara kommt mit ihrer Nachbarin ins Gespraech: Sie ist UN- und EU-Beauftragte, war schon im Kongo (Goma) und allen moeglichen sonstigen Krisengebieten dieser Erde und ist momentan im Kosovo. Naechste Station ist, wie sie hofft, Somalia ... es gibt schon noch idealistische Leute in dieser Welt! Nur fuer Gottes Koenigreich haben sie keine Synapsen ... jedenfalls bekommt jemand auf diese Weise ein Zeugnis, den man zu Hause wohl nie antreffen duerfte!

Ankunft in NYC wie geplant, die Einreisekontrolle verlaueft auch problemlos, und schon bald stehen wir am Schalter der Mietwagenfirma. Nur leider, leider, ist die von uns gebuchte Fahrzeugklasse nicht mehr verfuegbar und wir muessen uns mit der naechstgroesseren "begnuegen" ... tja, was will man machen ... so machen wir uns in einem mittelgrossen SUV auf den Weg ... sehr praktisch, wie sich noch herausstellen sollte ...

Die Fahrt quer durch New York am Samstag mittag ist weniger stressig als befuerchtet. Schnell durchqueren wir Staten Island, New Jersey, Pennsylvania, ueberqueren mehrere ziemlich grosse Fluesse und kommen gut in Laurel im Bundesstaat Maryland an. Das liegt genau zwischen Baltimore und der US-Hauptstadt Washington D.C. Dort wohnen Joey und Cardell Williams mit ihren Kindern Jesse (14) und Jasmine (12). Joey ist meine (Karstens) TANTE - die juengste Schwester meines Vaters ... aber das ist eine GAAAAANZ andere Geschichte ...

Nach einem lieben Empfang und einem guten Essen fallen wir todmuede in unsere Betten, weil mittlerweile sind wir 24 Stunden auf den Beinen ...

PS: Dass die Rechtschreibung hier etwas komisch ist, liegt nicht an der Muedigkeit ... sondern an der amerikanischen Tastatur ... die kennt naemlich keine deutschen Umlaute und auch kein SZ ...

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